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Wissenswertes

Ein künstlicher Gummiwerkstoff macht die Welt mobil.

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Das Patent Nr. 250690 für das erste „Verfahren zur Herstellung von künstlichem Kautschuk“ wurde am 12. September 1909 erteilt. Der Erfinder Fritz Hofmann war damals beschäftigt bei den Elberfelder Farbenfabriken Friedr. Bayer & Co., einem Unternehmen, dessen Erbe heute vom Spezialchemie-Konzern LANXESS AG weitergeführt wird.


Diese Erfindung war viel bedeutender als vielen bekannt ist. Denn Gummi trägt dazu bei, unser Leben immer komfortabler zu machen: durch den Einsatz in Fahrzeugen, bei Verpackungen, in der Medizin, im Haushalt und beim Sport sowie bei der Modifizierung von Kunststoffen. Bis zu Hofmanns Entdeckung war man ausschließlich auf Plantagenkautschuk angewiesen. Aber der Naturrohstoff ist knapp und außerdem nicht für jeden Einsatz geeignet. Ein so breiter und vielseitiger Einsatz, wie er heute gang und gäbe ist, wäre ohne die Pionierarbeiten Fritz Hofmanns nicht denkbar gewesen.


Für seine Nachfolger war der Ruf des Synthesekautschuk-Erfinders immer sowohl Ansporn als auch Verpflichtung: Die Kautschuk-Chemiker waren von Anfang an maßgeblich an der Weiterentwicklung des Materials beteiligt. Auch heute sorgen Kautschuk-Innovationen von LANXESS dafür, dass Gummi in der Reifenindustrie und vielen anderen Bereichen der Technik den stetig steigenden Anforderungen gerecht wird.

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