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22. März 2010 | Presseinformationen, Fachpresse

Am 22. März ist Weltwassertag

Ein Höhepunkt im LANXESS Wasser-Jahr 2010

Chemie und Know-how zum Schutz der wichtigen Ressource

Leverkusen - Eine wachsende Weltbevölkerung, Umweltverschmutzung, Klimawandel und versiegende Brunnen werden Wasser in den kommenden Jahrzehnten so wertvoll machen wie Erdöl. Der Weltwassertag am 22. März, den die Vereinten Nationen 1992 ins Leben gerufen haben, erinnert daran, dass das Lebenselixier in vielen Teilen der Erde Mangelware ist. „Dieser Tag ist für uns einer der Höhepunkte des Wasserjahres, zu dem wir das Jahr 2010 bei LANXESS erklärt haben“, sagt Axel C. Heitmann, Vorstandsvorsitzender der LANXESS AG. „Der Weltwassertag gibt uns die Gelegenheit, erneut auf einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Lebensmittel Nummer eins hinzuweisen.“


Weltweit möchte LANXESS mit Aktionen an den Standorten auf die globalen Wasserproblematiken aufmerksam machen. In Deutschland werden unter anderem Schüler aus Nordrhein-Westfalen im Rahmen der LANXESS Bildungsinitiative vom 22. bis 24. März gemeinsam Konzepte innerhalb der EU-Wasserrahmenrichtlinie erarbeiten. „Wir wollen die Schüler ermutigen, über den Tellerrand der naturwissenschaftlichen Disziplinen zu blicken. Denn die gerechte Verteilung des Wassers ist nicht nur ein technisches, sondern oft auch ein gesellschaftliches Problem“, sagt Rainier van Roessel, Vorstandsmitglied und Arbeitsdirektor der LANXESS AG. Auch in Südafrika, Indien oder den USA sind im Verlauf des Jahres weitere Schulprojekte von LANXESS geplant, bei denen Schüler Lösungsansätze für lokale Wasserprobleme entwickeln.


In Indien beraten im Zuge eines Wasserkolloquiums Vertreter aus Wirtschaft und Politik über Wege zur Bekämpfung der Wasserverschmutzung im Land. Auch an weiteren Standorten in China, Südafrika oder den USA werden auf Initiative von LANXESS lokale Wasserprobleme diskutiert und Lösungen erarbeitet. Die Ergebnisse stellt das Unternehmen in einer weltweiten Dokumentation zusammen.


Engagement in Bangladesch und Tansania


Die Verunreinigung mit Arsen zählt zu den gefährlichsten Belastungen des Trinkwassers. In vielen Regionen Asiens, aber auch in den USA und in Südamerika kommt das Halbmetall im Grundwasser zum Teil in sehr hohen Konzentrationen vor. In Bangladesch sind mehrere Milligramm Arsen pro Liter sind keine Seltenheit, dabei empfiehlt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) einen Richtwert von höchstens zehn Mikrogramm, also eine tausendfach geringere Konzentration. LANXESS hat daher 2006 mit Studenten der Universität Cottbus das Projekt „Wasserreinigung in Bangladesch" gestartet. Gemeinsam mit jungen Menschen wurden Lösungen erarbeitet, um Arsen aus dem Trinkwasser zu entfernen. Die in Bangladesch eingesetzten mobilen Filtersysteme mit einer Füllung aus dem LANXESS-Eisenoxid Bayoxide E33 sind einfach zu bedienen und reinigen das Wasser schnell und kostengünstig.


Auch auf dem afrikanischen Kontinent sind Menschen in Sachen Trinkwasserversorgung auf Unterstützung angewiesen. Das 2008 gestartete Kooperationsprojekt zwischen LANXESS und der African Medical and Research Foundation (AMREF) hat sich zum Ziel gesetzt, die hohe Krankheits- und Sterblichkeitsrate infolge von unreinem Wasser und fehlender Hygiene in Tansania zu mindern. Mit finanzieller Unterstützung und dem Know-how von LANXESS werden 25 Schulen mit Regenwasseraufbereitungs-Systemen sowie Sanitäranlagen ausgestattet. Rund 10.000 Kinder profitieren nach Abschluss des Projektes von sauberem Wasser und hygienischen sanitären Einrichtungen. 


Tradition und Innovation zur Lösung globaler Wasserproblematiken


Für die Aufbereitung von Wasser und eine effiziente Nutzung des wertvollen Rohstoffs sind weltweit Produkte von LANXESS im Einsatz – in nahezu jedem Industriezweig. Das betrifft Trink-, Ab- und Grundwasser sowie Wasser, das in industriellen Prozessen eingesetzt wird. So tragen die leistungsstarken Ionenaustauscher der Marke Lewatit seit mehr als sieben Jahrzehnten dazu bei, die globalen Wasserprobleme zu reduzieren. Sie entfernen beispielsweise toxische Verunreinigungen wie Schwermetalle und andere schädliche Stoffe wie z.B. Nitrate, Arsen oder Borat aus Trinkwasser. Zudem sind Ionenaustauscherharze fester Bestandteil industrieller Prozesse, in denen durch Wasserrecycling große Mengen Wasser gespart werden können. Breite Anwendung finden Lewatit-Produkte auch in der Abwasseraufbereitung z.B. in der metallverarbeitenden Industrie. Darüber hinaus werden sie in der Grundwassersanierung hauptsächlich zur Entfernung von Chromat und Zyaniden eingesetzt. „Durch eine für LANXESS wegweisende Investition in die so genannte Membran-Filtrationstechnologie in Höhe von 30 Millionen Euro am Standort Bitterfeld können wir nach derzeitiger Planung ab 2011 zusätzliche Produkte für die Wasseraufbereitung anbieten und damit unsere jetzt schon starke Marktposition weiter ausbauen“, betont Heitmann.


Aus tropfenden Hähnen geht in vielen Industrieländern mehr Trinkwasser verloren, als manche Weltregion zur Deckung des Bedarfs ihrer Bevölkerung bereithält. Wenn es darum geht, Flüssigkeiten flexibel von einem Ort zum anderen zu leiten oder bewegliche Teile in Maschinen abzudichten, führt kaum ein Weg an Gummi vorbei. LANXESS liefert als einer der weltweit führenden Synthesekautschukhersteller beispielsweise Buna EP für elastische Gummidichtungen in Spülmaschinen oder für EPDM-Membranen in biologischen Reinigungsstufen im Klärwerk sowie hitze-, druck- und chemikalienbeständige Hochleistungsdichtungen aus Therban für Haushaltsgeräte und industrielle Einsatzgebiete.


LANXESS bietet auch innovative Lösungen für die Wasserenthärtung. In Haushalt, Industrie und Handwerk – überall dort, wo Wasser eingesetzt wird, werden Dispergier- und Komplexiermittel benötigt, um Wasser effizienter nutzen zu können. Die biologisch abbaubaren Produkte aus dem Sortiment Baypure verhindern Kalkablagerungen in Wasch- und Spülmaschinen, lösen Steine in Entwässerungsrohren auf und helfen bei der Ölgewinnung. 


„Allerdings ist LANXESS nicht nur anerkannter Lieferant von Spezialchemikalien, Ionentauschern und Synthesekautschuken. Wir stellen unseren Kunden auch Know-how zur Verfügung“, sagt Heitmann. „Auch damit können wir ihnen helfen, Wasser einzusparen und insbesondere die Verschmutzung von Abwasser zu verringern –  damit lassen sich Produktionsverfahren angesichts steigender Kosten für die Abwasserreinigung wirtschaftlicher gestalten.“ Beispielhaft hierfür wurden zahlreiche Produkte für die Lederherstellung entwickelt, die aus ökologischer Sicht einen deutlich effizienteren Herstellprozess ermöglichen und somit die Verschmutzung des Abwassers reduzieren. Auch helfen sie, Wasser bei der Lederherstellung einzusparen.


Verantwortungsvolles Handeln zum Schutz natürlicher Ressourcen


Die Schonung von natürlichen Ressourcen durch möglichst effizienten Einsatz von Rohstoffen und Energien sowie die Reduzierung von Emissionen und Abfällen versteht der Spezialchemie-Konzern als ständige Aufgabe im Rahmen seiner unternehmerischen Verantwortung für Mensch und Umwelt – und das weltweit. „Unser Know-how und unsere Produkte helfen in aller Welt Wasser zu reinigen, einzusparen und sinnvoller einzusetzen“, so Heitmann. Gelungene Beispiele für diesen Anspruch sind rund um den Globus zu finden – etwa in Porto Feliz (Brasilien), Jinshan (China), La Wantzenau (Frankreich), und dem indischen Nagda.


Die Eisenoxid-Produktion in Porto Feliz etwa kommt heute mit bis zu 50 Prozent weniger Wasser aus als noch vor wenigen Jahren. Die Eisenoxid-Produktionsanlage von LANXESS in China ist ebenfalls ein Beispiel für „Responsible Care“: Sie ist seit ihrer Eröffnung im Jahr 2007 eine der ersten im Reich der Mitte mit einer modernen Abwasserbehandlungsanlage überhaupt. Durch einen intelligenten Umgang mit dem nötigen Kühlwasser spart der Spezialchemiekonzern dort obendrein bis 1,5 Millionen Liter Wasser pro Jahr. 


In La Wantzenau begann LANXESS bereits 2006, die Abwasserbehandlungstechnik auf ein neues Niveau zu heben. Nach Investitionen von rund 5,5 Millionen Euro konnten die Ingenieure des Konzerns die Feststoff-Fracht des Abwassers dort um rund 40 Prozent senken. Am LANXESS-Standort Nagda sammelt der Konzern sogar die Abwässer der Umgebung, um sie zu reinigen und als Prozesswasser zu nutzen. Hierfür wurde LANXESS vom Indian Chemical Council sogar ausgezeichnet. 


Heitmann betont: „Unser Ziel ist es, Entwicklungen anzustoßen und zu begleiten, aber im Rahmen unserer wirtschaftlichen Möglichkeiten auch selbst immer wieder proaktiv nach Lösungen zu suchen – denn natürlich profitieren wir auch von einer ressourcensparenden Produktion.“ 



Wissenswertes zum LANXESS Wasser-Jahr 2010 findet sich unter: http://lanxess.de/de/wasser/

LANXESS ist ein führender Spezialchemie-Konzern, der 2009 einen Umsatz von 5,06 Milliarden Euro erzielte und aktuell rund 14.300 Mitarbeiter in 23 Ländern beschäftigt. Das Unternehmen ist an 43 Produktionsstandorten weltweit präsent. Das Kerngeschäft von LANXESS bilden Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Kunststoffen, Kautschuken, Zwischenprodukten und Spezialchemikalien. 

Zukunftsgerichtete Aussagen

Diese Presseinformation enthält bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung der LANXESS AG beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

Hinweise für die Redaktionen:

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Kontakt

Ilona Bolz

Ilona Bolz
Pressesprecherin Fachmedien

Tel.: +49 214 30 61684

Fax.: +49 214 30 44865

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Wasser, das Lebensmittel Nummer eins, ist in vielen Teilen der Erde Mangelware. Die leistungsstarken Ionenaustauscher der Marke Lewatit tragen seit mehr als sieben Jahrzehnten dazu bei, die globalen Wasserprobleme zu reduzieren. Für die Aufbereitung von Wasser und eine effiziente Nutzung des wertvollen Rohstoffs sind weltweit Produkte von LANXESS im Einsatz – in nahezu jedem Industriezweig.

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An vielen Standorten sind im Laufe des „LANXESS Wasser-Jahres 2010“ Projekte geplant, bei denen Schüler Lösungsansätze für lokale Wasserprobleme entwickeln.

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Der Hybrid-Adsorber Lewatit FO36 des Spezialchemie-Konzerns LANXESS kann toxische Spurenverunreinigungen – insbesondere das giftige Halbmetall Arsen – sicher aus Trinkwasser entfernen.

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Im Rahmen des Kooperationsprojektes von LANXESS und der African Medical and Research Foundation (AMREF) werden 25 Schulen in Tansania unter anderem mit Regenwasseraufbereitungs-Systemen ausgestattet.

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