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18. April 2012

Die dritte Generation der Biopolymere

Die künftige „Grüne Mobilität“ wird sich primär auf eine neue Generation von Kunststoffe stützen

(Aus der Rede von Mario Negri, Leiter Region Asia-Pacific der Business Unit Rhein Chemie auf der Chinaplas 2012) Wie bereits allseits bekannt sein dürfte, wird sich die künftige „grüne Mobilität“ primär auf eine neue Generation der Kunststoffe stützen. Dies ist besonders hier in Asien der Fall. Die Mehrzahl der letzten Entwicklungen im Bereich Innovation und Technologie zeigen bahnbrechende Auswirkungen auf das Berufsleben und den Alltag der Menschen. 

Die Zeit ist reif für die dritte Generation der Biopolymere: Steigen Sie jetzt auf biologische Rohstoffe um! 

Derzeit befinden wir uns auf direktem Vormarsch zu der sogenannten dritten Generation der Biopolymere. Im Mittelpunkt der ersten Generation standen Forschung und Entwicklung. Schwerpunkt der zweiten Generation bildete die Suche nach einem Weg, die biologische Abbaubarkeit für Verpackungen, landwirtschaftliche und medizinische Prozesse anzuwenden. 

Und nun, mit dem Erreichen der dritten Generation eröffnet sich  die Möglichkeit zum Umstieg auf die Nutzung von Biorohstoffen.

Das Anwendungsspektrum von Biopolymeren ist vielfältig. Vom Einsatz in Computern, Druckern, und Kopiergeräten…bis hin zu Bügeleisen, Kreditkarten, Autoarmaturen, und Industriefasern. 

Die Entwicklung von Biopolymeren befindet sich noch in den Kinderschuhen. Es dauert noch eine Weile, ehe wir vollen Nutzen aus ihrem ganzen Potential ziehen können.  

Integration von Biopolymeren in das tägliche Leben 
Mittels BioAdimide, das zur Abdeckung der am Polymerrückgrat befindlichen Carbonsäuregruppen eingesetzt wird, kann eine  hydrolytische Stabilität des PLA erreicht werden. Dadurch lässt sich die Lebensdauer von PLA-basierten Produkten um das Drei- bis Siebenfache erhöhen.

BioAdimide erweist sich ebenfalls als Wundermittel in Bezug auf den niedrigen Schmelzgrad von Polymeren. Da sich das Polymer beim Ausdehnen auf bis zu 160 Grad Celsius erhitzen kann, ist der Fertigungsprozess selbst bereits Ursache für die verminderte Leistung des PLAs.  

BioAdimide hat die Eigenschaft, PLAs gegen diese Art thermobedingten Leistungsverlusts zu schützen, indem es als Kettenerweiterung agiert und so den Schmelzgrad signifikant erhöht.

Unsere Kunden für Biokunststoffe können ab sofort von nachhaltigen und wirtschaftlichen Lösungen auf Basis von BioAdimide aus dem Hause Rhein Chemie profitieren. Wir bedanken uns bereits jetzt für das Verständnis genau dieser Kunden, denen bewusst ist, dass wir erst am Anfang der neuesten Generation aus der Biopolymer-Familie stehen…und somit noch eine Vielzahl an Entdeckungen von der Ausschöpfung des vollen Potentials entfernt sind.

Dementsprechend lastet auf den führenden PLA-Herstellern nun ein enormer Innovationsdruck. Die Mehrzahl von ihnen lässt sich bereits von Rhein Chemie mit dem Verstärker für ihre PLA-Produkte beliefern – welche von einer verlängerten Lebensdauer und dem Schutz gegen thermobedingten Leistungsverlust profitieren. Zeitgleich arbeiten die Hersteller am weiteren Ausbau ihres PLA-Portfolios. 

Was die Marktchancen für BioAdimide betrifft, sehen wir hier in Asien hervorragendes Potential. Deshalb haben wir nun auch mit der Durchführung intensiver Testkontrollen in allen größeren Ländern des Gebiets begonnen.  

Ich bin überaus zuversichtlich, dass BioAdimide die geschäftlichen Unternehmungen unserer Kunden und die Weiterentwicklung von Asiens Kunststoffindustrie  positiv und nachhaltig beeinflussen wird. Wir verbinden unsere jahrelange Erfahrung und Fachkompetenz  mit dem kontinuierlichem Streben nach Innovation, damit bio-basierte Polymere auch für unsere Kunden bald die einzig richtige Lösung – die grüne Lösung – darstellt…und in nachhaltiger Form Einzug in unser tägliches Leben erhalten.

 

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