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05. Dezember 2012

Bayoxide von LANXESS für die Elektro-Mobilität

Spezialchemie-Konzern entwickelt maßgeschneiderte Eisenoxidpigmente für Lithiumionen-Batterien

Leverkusen - Der Spezialchemie-Konzern LANXESS hat eine Bandbreite von Eisenoxiden für die Herstellung von Kathoden für Lithiumionen-Batterien entwickelt. Die Produkte zeichnen sich für den Einsatz im Bereich der Elektro-Mobilität vor allem durch gute morphologische Eigenschaften und hohe Reaktivität aus. Jüngste Entwicklung ist das technische Eisenoxid Bayoxide E B 90.

Die Reihe Bayoxide beinhaltet spezielle Eisenoxide mit unterschiedlichen Partikelgrößen, Kristallformen und -strukturen sowie Reinheiten für die Erfüllung individueller Kundenwünsche. Die Produkte tragen dazu bei, Hochleistungsbatterien für Elektroautos zu fertigen.

Chemisches Know-how für umweltfreundliche Antriebstechnik

Alle namhaften Automobilhersteller arbeiten an der Entwicklung nachhaltiger und wirtschaftlicher Elektroautos. Das weltweite Verkehrsaufkommen wächst rapide und Bestimmungen auf nationaler sowie internationaler Ebene regulieren immer stärker die CO2-Emissionen von Fahrzeugen. Jörg Hellwig, Leiter der Business Unit Inorganic Pigments (IPG), sagt: „Elektroautos sind ein wichtiger Schritt, um die weltweit rasant wachsende Mobilität nachhaltig und ressourcenschonend zu gestalten. Die Akzeptanz der Verbraucher kann aber nur gewonnen werden, wenn die Gesamtkosten vertretbar sind. Und dabei spielen die Batterien – insbesondere deren Lebensdauer und Reichweite – eine entscheidende Rolle. Unsere Forschungsabteilung arbeitet daher an maßgeschneiderten Produkten, um den Herausforderungen zu begegnen, die eine umweltfreundliche und zugleich wirtschaftliche Antriebstechnik an die Industrie stellt. Es ist unsere Aufgabe als Spezialchemie-Konzern, individuelle Lösungen für unsere Kunden zu finden.“

Schätzungen zufolge beträgt im Jahr 2020 das globale Marktpotential allein für Batterien für Elektromobilität 20 Milliarden Euro. Der Erfolg einer Batterie wird auch durch die Kathodentechnologie beeinflusst: Sie muss die Balance schaffen zwischen Energie- und Leistungsdichte, Sicherheit, Lebensdauer sowie Kosten. Die LFP-Kathode (Lithium-Eisenphosphat, LiFePO4) hat sich im Hinblick auf das Zusammenspiel dieser Anforderungen besonders bewährt. Während die erste Generation von LFP-Kathoden vorwiegend Lösungen aus gefälltem bzw. mit Sinterverfahren aus Eisenoxalat hergestelltem LFP enthielt, setzen heute viele Hersteller auf die carbothermische Reaktion von Eisenoxid, Lithium- und Phosphorverbindungen.

Nachhaltige Partnerschaften als Schlüssel für erfolgreiche Innovationen

„Der Schlüssel zum Erfolg ist nicht nur die hohe Qualität unserer Produkte. Vielmehr schätzen die Kunden unser Entwicklungspotenzial und unsere langfristig ausgelegte Kooperationsbereitschaft“, betont Hellwig. „Als einer der weltweit führenden Hersteller von Eisenoxidpigmenten verfügen wir über ausreichende Kapazitäten, um die steigende Nachfrage nach Eisenoxiden für die Produktion von Kathoden-Materialien für die Elektromobilität zuverlässig zu bedienen.“

„Die kontinuierliche Investition in unsere Forschung und Entwicklung hat bereits zahlreiche innovative Produkte hervorgebracht. Letztendlich ist für eine erfolgreiche Produktentwicklung, insbesondere für derart komplexe Anwendungsbereiche, eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit unseren Kunden erforderlich“, betont Dr. Hendrik Kathrein, Leiter des Global Competence Centers Specialties bei IPG. „Für die Hersteller von Batterien beispielsweise arbeiten wir an maßgeschneiderten Produkten, da diese optimal an das Anforderungsprofil der Kunden angepasst werden müssen und häufig Exklusivität gewünscht ist.“

Farbe spielt ausnahmsweise keine Rolle

Die Pigmente des Sortiments Bayoxide sind für unterschiedlichste Märkte, Industrien und Anforderungssituationen entwickelt worden. Die Palette reicht von Produkten für die Herstellung von Airbags, Bremsbelägen oder Katalysatoren bis hin zu Pigmenten für Toner, wie sie in Kopierern und Laserdruckern Verwendung finden sowie Adsorbermedien, wie sie beispielsweise zur Reinigung von Trink- oder Abwasser genutzt werden. Eine ebenfalls sehr innovative Anwendung ist der Einsatz von Bayoxide zur Entschwefelung von Biogas. Das Sortiment teilt sich in die Bayoxide E-Pigmente, die auf der Basis von Eisenoxiden produziert werden, und die Bayoxide C-Pigmente, die auf Basis von Chromoxid hergestellt werden. Die Bayoxide-Produkte haben wie die Pigmente für die Baustoff- oder Kunststoff-Einfärbung auch einen spezifischen Farbton (Rot, Gelb, Grün oder Schwarz). Der spielt aber im Vergleich zu den technischen chemisch-physikalischen Produkteigenschaften nur eine untergeordnete Rolle.

IPG ist einer der weltweit größten Hersteller von anorganischen Eisenoxid- und Chromoxidpigmenten mit Produktionsstandorten in Deutschland, Brasilien, China und zusätzlichen Misch- und Mahlanlagen in Australien, China, Großbritannien, Spanien sowie USA. Der Geschäftsbereich gehört zum LANXESS Segment Performance Chemicals, das im Geschäftsjahr 2011 einen Umsatz von 2,13 Milliarden Euro erzielte.

LANXESS ist ein führender Spezialchemie-Konzern, der 2011 einen Umsatz von 8,8 Milliarden Euro erzielte und aktuell rund 17.100 Mitarbeiter in 31 Ländern beschäftigt. Das Unternehmen ist derzeit an 49 Produktionsstandorten weltweit präsent. Das Kerngeschäft von LANXESS bilden Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Kunststoffen, Kautschuken, Zwischenprodukten und Spezialchemikalien. LANXESS ist Mitglied in den führenden Nachhaltigkeitsindizes Dow Jones Sustainability Index (DJSI) World und FTSE4Good.

Kontakt

Ilona Kawan

Ilona Kawan
Pressesprecherin Fachmedien

Tel.: +49 221 8885 1684

Fax.: +49 221 8885 4865

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