Afrikanische Schweinepest

Erweitertes Biosicherheitsprogramm

Was ist die Afrikanische Schweinepest?
Die Afrikanische Schweinepest (ASP) ist eine hochansteckende Viruserkrankung, die ausschließlich Schweine befällt. Sie wird durch das Afrikanische Schweinepestvirus verursacht, das sehr widerstandsfähig ist und in verschiedenen Umgebungen überleben kann. Die ASP verbreitet sich leicht u.a. durch direkten Kontakt mit infizierten Schweinen, Wildschweinen, kontaminiertem Futter, Schweinefleischprodukten und Geräten. Das Virus kann auch in rohem Schweinefleisch und Speiseabfällen überdauern.

Welche Auswirkungen hat sie?
Die Afrikanische Schweinepest hat gravierende Auswirkungen auf Schweinehalter. Infizierte Tiere verenden häufig plötzlich, was zu schnellen und erheblichen Bestandsverlusten führt. Die Betriebe erleiden dadurch massive finanzielle Einbußen infolge der Tierverluste und betrieblichen Unterbrechungen. Ausbrüche ziehen in der Regel strenge Bewegungsbeschränkungen, Keulungen sowie Handelsverbote nach sich und beeinträchtigen das Einkommen und den laufenden Betrieb der Höfe zusätzlich. 

Wie kann dies verhindert werden?
Die wirksame Vorbeugung der Afrikanischen Schweinepest beruht auf konsequenten Biosicherheitsmaßnahmen. Eine gründliche Reinigung und Desinfektion von Fahrzeugen ist dabei unerlässlich, da diese das Virus leicht verbreiten können. Empfehlenswert sind der Einsatz von Desinfektionslösungen an Betriebseinfahrten sowie kontrollierte Zugangssysteme, etwa mittels Duschen oder das sogenannte „Dänische System“. Weitere Maßnahmen umfassen externe Fahrzeugwäschen und die tierferne Verladung von Schweinen.

Unsere Lösungen

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Biozidprodukte und Desinfektionsmittel vorsichtig verwenden. Vor Gebrauch stets Etikett und Produktinformation lesen. Zugelassene Anwendungen unterscheiden sich in den Regionen und Ländern. Für den letzten Informationsstand wenden Sie sich bitte an Ihren lokalen LANXESS Vertreter.