Maul- und Klauenseuche

Erweitertes Biosicherheitsprogramm

Was ist die Maul- und Klauenseuche?
Die Maul- und Klauenseuche (MKS) ist eine hochansteckende Erkrankung bei Paarhufern, die durch ein Aphthovirus verursacht wird, das in sieben Serotypen vorkommt. Die Krankheit wird hauptsächlich durch direkten Kontakt mit infizierten Tieren oder deren Körperflüssigkeiten, durch kontaminierte Gegenstände und tierische Produkte übertragen und kann in Einzelfällen auch über die Luft verbreitet werden. Das Virus ist besonders widerstandsfähig und kann in kühlen, feuchten Umgebungen überdauern – dies begünstigt eine schnelle Ausbreitung in empfänglichen Nutztierbeständen.

Welche Auswirkungen hat sie?
Die Maul- und Klauenseuche verursacht erhebliche wirtschaftliche Belastungen für Tierhalter, da sie Fleisch- und Milchleistungen deutlich verringert, die Gesamtleistung der Tiere mindert und Handelsbeschränkungen auslöst, die den Zugang zu Exportmärkten blockieren können. Ausbrüche führen zu gravierenden betrieblichen Störungen, einschließlich Transportverboten, behördlich angeordneten Keulungen und steigenden Ausgaben für Biosicherheitsmaßnahmen. Zusammengenommen schmälern diese Faktoren die Rentabilität und gefährden die Nachhaltigkeit der betroffenen Betriebe.

Wie kann man vorbeugen?
Zentrale Maßnahmen zur Vorbeugung gegen MKS sind die Aufrechterhaltung strenger Biosicherheit, gründliche Reinigung und Desinfektion, die Kontrolle von Tierbewegungen, die konsequente Anwendung von Quarantäne sowie die Umsetzung geeigneter Impfprogramme. Zusammengenommen senken diese Strategien das Risiko von Ausbrüchen deutlich und tragen dazu bei, Nutztierbestände nachhaltig zu schützen.

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Biozidprodukte und Desinfektionsmittel vorsichtig verwenden. Vor Gebrauch stets Etikett und Produktinformation lesen. Zugelassene Anwendungen unterscheiden sich in den Regionen und Ländern. Für den letzten Informationsstand wenden Sie sich bitte an Ihren lokalen LANXESS Vertreter.