LANXESS erhöht Dividende auch in Zeiten der Corona-Pandemie

  • Dividendenvorschlag von 1,00 Euro – 5 Prozent mehr als im Vorjahr
  • Geschäftsjahr 2020 robust abgeschlossen
  • Prognose für Geschäftsjahr 2021 angehoben
  • Portfolioumbau vorangetrieben – 2021 im Zeichen des Wachstums
  • Vorstandsvergütung erhält Nachhaltigkeitskomponenten
Köln

LANXESS-Vorstandsvorsitzender Matthias Zachert begrüßte die Aktionärinnen und Aktionäre auf der diesjährigen virtuellen Hauptversammlung des Spezialchemie-Konzerns mit einer positiven Botschaft: „LANXESS ist auf Kurs und sehr gut durch die Corona-Krise gekommen!“

Erst vor einer Woche hat der Konzern die Prognose für das Gesamtjahr 2021 angehoben: Das EBITDA vor Sondereinflüssen wird nun zwischen 950 Millionen und 1 Milliarde Euro erwartet. Das Jahr 2020 hat LANXESS trotz der Corona-Pandemie robust abgeschlossen. Das EBITDA vor Sondereinflüssen lag mit 862 Millionen Euro nur 15,4 Prozent unter dem Vorjahreswert von 1,019 Milliarden Euro. Die EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen erreichte 14,1 Prozent und lag damit nahe am Bestwert aus dem Vorjahr von 15,0 Prozent. Zachert: „Uns zeigt das: Jetzt, wo es darauf ankommt, ernten wir die Früchte unseres Konzernumbaus der vergangenen Jahre. Wir sind deutlich widerstandsfähiger und weitaus weniger anfällig gegenüber Konjunkturschwankungen als früher.“

Dividende erneut angehoben

Der Konzernumsatz lag 2020 mit 6,104 Milliarden Euro um 10,3 Prozent unter dem Vorjahreswert von 6,802 Milliarden Euro. Das Konzernergebnis aus fortzuführendem Geschäft stieg deutlich auf 908 Millionen Euro, nach 240 Millionen Euro im Vorjahr. Grund dafür war der Erlös aus dem Verkauf der Anteile am Chemiepark-Betreiber Currenta.

„Wir haben den widrigen Bedingungen des abgelaufenen Geschäftsjahrs mit Entschlossenheit und innerer Stärke getrotzt und so ein Ergebnis erzielt, auf das wir alle stolz sein können. Ein solches Ergebnis soll sich natürlich auch in unserer Dividende widerspiegeln“, sagte Matthias Zachert. Vorstand und Aufsichtsrat schlugen der Hauptversammlung eine Dividende von 1,00 Euro je Aktie vor. Das sind rund 5 Prozent mehr als im Vorjahr. Insgesamt entspricht dies einer Ausschüttungssumme von rund 86 Millionen Euro.

Für den erfolgreichen Abschluss des Jahres dankte Zachert noch einmal dem LANXESS-Team, das „alles Menschenmögliche getan hat, um unsere Geschäfte am Laufen zu halten. Einmal mehr hat sich gezeigt: Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leben unseren Leitsatz ‚Energizing Chemistry‘. Und darauf bin ich enorm stolz!“

Portfolioumbau vorangetrieben – Wachstum im Fokus

LANXESS hat im Jahr 2020 wichtige strategische Weichen gestellt. Mit den Verkäufen des Membran- und des Chromchemikalien-Geschäfts sowie der angekündigten Veräußerung des Geschäfts mit Lederchemikalien und dem Ausstieg aus der Chromerz-Produktion hat sich der Konzern konsequent von Bereichen getrennt, die nicht mehr zum strategischen Fokus auf Spezialchemie passen.

Das Jahr 2021 startete dann im Zeichen des Wachstums mit drei Akquisitionen im Segment Consumer Protection. Zachert: „Consumer Protection ist ein Segment mit Zukunft! Und genau deshalb haben wir diesen Bereich mit strategischen Zukäufen gleich zu Beginn dieses Jahres weiter ausgebaut.“ Mit den Zukäufen der Biozid-Hersteller INTACE und Theseo sind zwei der Transaktionen bereits abgeschlossen. Die geplante Akquisition des US-Konzerns Emerald Kalama Chemical – die zweitgrößte in der Unternehmensgeschichte – bezeichnete Zachert als „einen wirklichen Meilenstein in der Entwicklung von Consumer Protection“. LANXESS geht davon aus, dass die Transaktion nach den behördlichen Freigaben in der zweiten Jahreshälfte vollzogen wird.

Vorstandsvergütung an Nachhaltigkeitsziele gekoppelt

2020 hat LANXESS auch eine bedeutende Etappe auf dem Weg zur Klimaneutralität absolviert. Der Spezialchemie-Konzern hat in Antwerpen, Belgien, eine Lachgasreduktionsanlage errichtet, die Anfang 2021 in Betrieb ging. Damit reduziert LANXESS seine Emissionen um 150.000 Tonnen CO2-Äquivalente pro Jahr. Weitere 300.000 Tonnen sollen jährlich dazukommen, wenn 2023 die zweite Ausbaustufe in Betrieb genommen wird. Zachert betonte noch einmal: „Es ist uns ernst mit der Nachhaltigkeit.“

Unterstrichen wird dies von Tagesordnungspunkt 6 der Hauptversammlung, in dem die Aktionärinnen und Aktionäre über das neue Vergütungssystem des Vorstands abstimmen. Seit Jahresbeginn ist rund ein Drittel der variablen Vorstandsvergütung daran geknüpft, inwiefern LANXESS seine Nachhaltigkeitsziele erreicht. Konkret fließen für 2021 die Leistungen des Unternehmens bei Klimaschutz und Arbeitssicherheit in das Bewertungssystem ein.

Hinweise für Redaktionen:
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