Hart gegen Keime in Hard Seltzer

Köln
LANXESS AG
Die Velcorin‐Technologie von LANXESS stabilisiert Hard Seltzer effizient und zuverlässig. Dank Kaltentkeimung haben Hefen, Schimmelpilze oder Bakterien keine Chance, Haltbarkeit und Geschmack dieser Hip‐Getränke zu beeinträchtigen. Foto: LANXESS AG

Hard Seltzer hat sich in den USA bereits als beliebtes Trendgetränk etabliert. Nun erobert das alkoholhaltige Sprudelwasser auch Europa und die übrige Welt. Zielgruppengerechte Marketingkonzepte und Internetauftritte bescherten diesem neuen Getränkesegment seit 2018 in Nordamerika jährliche Wachstumsrekorde. Um die kalorienärmere Alternative zu Wein und Bier auf effiziente und ökonomische Weise mikrobiologisch zu stabilisieren, können sich Hersteller dieser Produkte auf die bewährte Velcorin-Technologie von LANXESS verlassen. Dank Kaltentkeimung haben Hefen, Schimmelpilze oder Bakterien keine Chance, Haltbarkeit und Geschmack dieser Hip-Getränke zu beeinträchtigen.

Zur Herstellung von Hard Seltzer wird Wasser karbonisiert, zudem minimal gesüßt und neben etwas Alkohol mit – meist natürlichen – Aromen versetzt.

Velcorin – es kommt, wirkt und verschwindet

Keime sind in der Umwelt allgegenwärtig – so auch bei der Herstellung und Abfüllung von Getränken. Um Kontaminationen, insbesondere im sensiblen Bereich der Abfüllung zu gewährleisten, bietet sich die Kaltentkeimung mit Velcorin (Dimethyldicarbonat, DMDC) an. Sie gelingt selbst bei geringen Einsatzmengen des Wirkstoffs hoch effizient. Das gilt bei Hard Seltzer ebenso wie bei anderen mikrobiologisch anfälligen Getränkekategorien, etwa Bier- oder Weinmischprodukten. Der relativ geringe Alkoholgehalt von Hard Seltzer zwischen vier und sechs Prozent reicht nicht aus, um das Wachstum von produktschädlichen Mikroorganismen zuverlässig zu verhindern.

Velcorin wird dem Getränk unmittelbar vor der Abfüllung zudosiert. Der Wirkstoff gelangt durch die Zellwand ins Innere von Hefe-, Pilz- oder Bakterienzellen und inaktiviert dort lebenswichtige Enzyme, sodass die Zellen absterben. Überschüssiges DMDC reagiert innerhalb weniger Stunden mit dem im Getränk enthaltenen Wasser. Im Zuge dieser Hydrolyse entstehen lediglich geringe Mengen Methanol und Kohlendioxid, die als natürliche Bestandteile auch in vielen Obst- und Gemüsesäften sowie Wein vorkommen. Velcorin selbst ist im Endprodukt nicht mehr nachweisbar und nimmt somit keinerlei Einfluss auf die sensorischen Eigenschaften des Getränks.

Der Einsatz von Velcorin ist für eine Vielzahl unterschiedlicher Getränke in Europa, den USA und vielen weiteren Ländern zugelassen. Wichtige Gremien, darunter der Wissenschaftliche Lebensmittelausschuss der EU, die Food and Drug Administration (FDA) der USA und das Joint Expert Committee on Food Additives (JECFA) von FAO und WHO, haben die gesundheitliche Unbedenklichkeit der Verwendung von DMDC dokumentiert.

Universell einsetzbare Dosiertechnik

Schon sehr geringe Mengen Velcorin wirken rasch und sicher. Die exakte Dosierung erfordert eine zuverlässige Technologie. Dazu bietet LANXESS neben dem Wirkstoff auch die geeignete, ausgereifte Dosiertechnik und das zugehörige Servicepaket an. Dieses schließt technische Fragen ebenso ein, wie die Unterstützung in der Anwendungstechnik, etwa bei der mikrobiologischen Analytik oder beispielsweise Anlagenaudits. Dosieranlagen von LANXESS lassen sich einfach und kostengünstig sowohl in neue als auch in bestehende Abfüllanlagen integrieren und optional mit deren Automatisierungstechnik verknüpfen. Dabei werden Abfüllleistungen von 600 bis ca. 72.000 Liter pro Stunde unterstützt. Auch hinsichtlich der eingesetzten Getränkebehälter gibt es keine Einschränkungen, egal ob es sich um Glas- oder PET Flaschen, Dosen, Poches (Aluminiumbeutel) oder Getränkekartons handelt, Velcorin ist kompatibel mit allen Verpackungsarten. Das bringt höchste Flexibilität in jeder Hinsicht, wie sie gerade im Zuge der Produktentwicklung und Markteinführung entscheidend ist.

Ausführliche Informationen zu der Kaltenkeimungstechnologie von LANXESS bietet der Internetauftritt http://velcorin.de.

Hinweise für Redaktionen:
Bildmaterial finden Sie unter http://fotos.lanxess.de
Geschichten über unsere Chemie im Alltag gibt es hier http://webmagazin.lanxess.de

 

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