Continental setzt als erster Reifenhersteller neues nachhaltiges Kautschukadditiv von LANXESS ein

  • Vulkanox HS Scopeblue mit reduziertem CO2-Fußabdruck durch biozirkuläre Rohstoffe und erneuerbare Energie
  • Effektiver Schutz für Gummimischungen während der Vulkanisation sichert Langzeitperformance der Reifen
Köln
RUC Chemikalien - Vulkanox HS / LG
Als erster Reifenhersteller setzt Continental bei der Produktion seiner Reifen das neue Kautschukadditiv Vulkanox HS Scopeblue von LANXESS ein. Hierbei handelt es sich um die nachhaltigere, ISCC PLUS-zertifizierte Variante des bewährten Additivs Vulkanox HS (TMQ). Foto: LANXESS

Continental ist der erste Reifenhersteller, der das neue Kautschukadditiv Vulkanox HS Scopeblue von LANXESS einsetzt. Dabei handelt es sich um die nachhaltigere, ISCC PLUS-zertifizierte Variante des bewährten Additivs Vulkanox HS (TMQ). Das Produkt schützt Gummimischungen während der Vulkanisation zuverlässig vor Einflüssen wie Sauerstoff und Hitze.

Steffen Ryssel, Leiter des Einkaufs im Reifenbereich von Continental, sagt: „Bei Continental arbeiten wir kontinuierlich daran, die Umweltbilanz unserer Produkte zu verbessern. Kooperationen wie die mit LANXESS und der Einsatz innovativer Kautschukadditive wie Vulkanox HS Scopeblue helfen uns, unserem Ziel näherzukommen, bis 2030 mehr als 40 Prozent erneuerbare und recycelte Materialien in unseren Reifen zu verwenden.“

Im Vergleich zum konventionell hergestellten Produkt weist Vulkanox HS Scopeblue einen um mehr als 30 Prozent geringeren CO2-Fußabdruck auf. Dies erreicht LANXESS durch den Einsatz von nachaltigem biozirkulären Aceton sowie die Nutzung erneuerbarer Energien in der Produktion. Die chemische Gesamtstruktur des Additivs bleibt dabei unverändert. Daher müssen Reifenhersteller ihre Produktionsprozesse nicht anpassen. „Wir freuen uns, dass Continental als Premiumhersteller für seine Produkte auf unser Vulkanox HS Scopeblue setzt. Das zeigt: Unsere innovativen Additive werden in der Industrie anerkannt und geschätzt“, sagt Dr. Jens-Hendrik Fischer, Leiter des LANXESS-Geschäftsbereichs Rhein Chemie. „Mit solchen Lösungen unterstützen wir unsere Kunden dabei, bestmögliche Produkte zu entwickeln und gleichzeitig ihre Klimaziele zu erreichen.“

Steigende Nachfrage nach nachhaltigen Produkten

LANXESS hat Vulkanox HS Scopeblue entwickelt, um die wachsende Nachfrage nach nachhaltigen und umweltfreundlichen Materialien zu bedienen. Das Additiv trägt das Scopeblue-Label, das für Produkte mit einem besonders niedrigen CO2-Fußabdruck oder einem hohen Anteil an zirkulären Rohstoffen steht. Die Herstellung erfolgt in einer massenbilanzbasierten, ISCC PLUS-zertifizierten Anlage in Deutschland. Für die Berechnung des Kohlendioxid-Fußabdrucks verwendet LANXESS den Cradle-to-Gate-Ansatz, der die Emissionsbereiche Scope 1 (direkte Emissionen), Scope 2 (indirekte Emissionen aus Energie) und Scope 3 (weitere indirekte Emissionen) einbezieht.

Für Reifenhersteller, die auf höchste Performance und Langlebigkeit ihrer Produkte setzen, ist der Einsatz leistungsfähiger Additive unerlässlich. Vulkanox HS Scopeblue schützt Gummimischungen während der Vulkanisation effektiv vor Einflüssen wie Sauerstoff und Hitze. Dadurch erhöht sich die thermische Stabilität der Mischung bereits in der frühen Verarbeitungsphase und die Langzeitperformance des Reifens wird gesichert. Zusätzlich zeichnet sich Vulkanox HS Scopeblue durch geringe Flüchtigkeit und eine niedrige Migrationsneigung aus.

Weitere Informationen zu Kautschuk-Additiven von LANXESS sind unter https://lanxess.com/de-de/produkte-und-lösungen/industrien/reifen--und-gummi-industrie sowie zum Nachhaltigkeitslabel Scopeblue unter https://lanxess.com/de-de/produkte-und-lösungen/marken/scopeblueverfügbar.

Hinweise für die Redaktionen:
Alle LANXESS Presse-Informationen sowie die dazugehörigen Fotos finden Sie unter https://presse.lanxess.de/.
Aktuelle Fotos vom Vorstand sowie weiteres Bildmaterial zu LANXESS stehen Ihnen zur Verfügung unter https://fotos.lanxess.de/.

 

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