Wood factory, Paper production plant

Papier und Zellstoff

Wasser ist ein unentbehrlicher Hilfsstoff bei der Herstellung von Papier und Zellstoff und wird in großen Mengen eingesetzt. Das beginnt beim Aufschluss des Rohmaterials Holz zur Zellstofferzeugung und reicht bis zu den riesigen Papiermaschinen, auf denen aus einer wässrigen Suspension Zellulosefasern flächig abgeschieden und anschließend schrittweise entwässert werden. In rasanter Geschwindigkeit von bis zu rund 2.000 m/min wird schließlich das fertige Papier auf Rollen gewickelt. Schon diese hohe Produktionsgeschwindigkeit bedingt höchste Anforderungen an exakt eingehaltene und reproduzierbare Prozessbedingungen.

Damit dieser komplexe Prozess zuverlässig funktioniert und dabei hochwertiges Papier in gleichbleibender Qualität entsteht, muss das verwendete Wasser ebenfalls hohen Ansprüchen genügen. Je besser die Wasserqualität, desto zuverlässiger und wirtschaftlicher lässt sich gutes Papier herstellen. Insbesondere müssen Art und Konzentration der gelösten Inhaltsstoffe, seien es anorganische Salze oder organische Moleküle, in engen Grenzen konstant gehalten werden. 

Unsere Auslegungssoftware LewaPlus® ist in der Lage, verschiedene Kombinationen von Ionenaustauscherharzen und Austauschstufen maßgeschneidert abzubilden und hinsichtlich ihrer Eigenschaften zu analysieren. Damit erhält der Anwender ein Höchstmaß an Sicherheit, die optimale Aufbereitungslösung für das jeweilige Speisewasser und die jeweils benötigte Prozesswasserqualität zu erhalten.

Ionenaustauscher sind zudem überall dort unentbehrlich, wo Dampf eingesetzt wird, etwa zum Heizen der Kessel beim Aufschluss oder zum Trocknen der Papierbahnen. Ebenso wie in thermischen Kraftwerken sorgen sie dafür, dass Wasser-Dampf-Kreisläufe wartungsarm und zuverlässig funktionieren. Dabei kommt es auf eine sorgfältige Aufbereitung des Kesselspeisewassers (make-up water), aber auch auf eine leistungsfähige Kondensatreinigung (condensate polishing) an.

Schließlich hat gerade wegen der großen in der Papierindustrie eingesetzten Wassermengen eine Rückführung des Prozesswassers entscheidende Bedeutung für Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit der Herstellverfahren. Auch wenn dies heute bereits weitgehend verwirklicht ist, existiert noch Verbesserungspotenzial. Das betrifft zum Beispiel die Nutzung des so genannten Haubenkondensats aus der feuchten Abluft der Trockenpartie, das im Zuge der Wärmerückgewinnung aus der Abluft abgeschieden wird.

Für diese und andere Anwendungen bietet LANXESS ein breites Produktportfolio spezieller Ionenaustauscherharze an, die auf spezifische Anforderungen zugeschnitten sind.

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